Das Ex-Wohnhaus von Hans Krajewski

Projekt: Fotografische Dokumentation des ehemaligen Wohnhauses der Familie Krajewski in Saarbrücken

Hans Krajewski hat als Stadtbaudirektor das Erscheinungsbild Saarbrückens ab den späten 1950er-Jahren entscheidend mitgeprägt. Dass seine Frau Lore ebenfalls Architektin war, wusste ich. Dass sie für den Entwurf des Wohnhauses der Familie verantwortlich war, wusste ich nicht. Ein entsprechender Hinweis darauf findet sich in Hans Krajewskis Buch »Erinnerungen«. Das Gebäude entstand etwa zeitgleich zur Planung des Saarbrücker Wohngebietes Eschberg und kann als schönes und ausdrucksstarkes Beispiel für die zeitgenössische Architektur jener Zeit dienen.

Das Haus ist, wie einige andere bemerkenswerte Einfamilienhäuser aus dieser Epoche im Saarland, aus Rücksicht auf die Bewohner nicht im Architekturführer Saarland publiziert worden. Nach dem Tod von Krajewskis Ehefrau entschied sich die Familie zum Verkauf des Hauses. Der neue Eigentümer gab mir freundlicherweise die Erlaubnis, das Gebäude in seinem jetzigen Zustand zu dokumentieren. Und den Schlüssel zum Haus gleich mit dazu, was meine Arbeit erheblich vereinfachte… Vielen Dank auch dafür!

Die Straßenfassade zeigt sich recht geschlossen, aber vielversprechend.
Diverse schöne Details…
… offenbaren sich bereits…
… bevor man…
... das Haus betritt.
Der kompakte Hausflur. Rechts geht es zur Küche, links vorne in das Untergeschoss, dahinter zur Gästetoilette. Geradeaus gelangt man in den Ess- und Wohnbereich.
In diesem öffnet sich das Haus dann für Besucher und Bewohner mit einem wirklichen »Aha«-Effekt…
… und offenbart überraschende Ein- und Ausblicke.
Auf der Empore gibt es eine Anrichte mit Durchreiche in die Küche. Die schmale »Schranktür« auf der linken Seite führt ebenfalls in die Küche.
Jenseits der Empore bietet das Wohnzimmer ein großzügiges Panoramafenster und einen sehr schönen Blick über Saarbrücken. Auch der Kachelofen ist bemerkenswert, denn…
… er ist offenbar mit Kacheln aus Meissener Produktion verkleidet. Auf diesem Foto zeigt sich auch die Neigung des Daches sehr schön. Sie ist im kompletten Erdgeschoss sichtbar.
Selber Raum, Blick in die Gegenrichtung
Chapeau!
Chapeau!
Unter der Empore finden sich Einbauschränke mit Schiebetüren. Verlässt man den Raum über die Treppe, schliesst sich oben rechts der Zugang zum ehemaligen Elternschlafzimmer an.
Dieses ist, wie alle Zimmer des Hauses jenseits des repräsentativen Wohn- und Essbereichs, für heutige Verhältnisse recht klein geraten.
Der Blick aus dem Schlafzimmer in den Wohn- und Essbereich
Vom Badezimmer aus nach links gelangt man zur Gästetoilette…
… und von dort wieder in den Flur.
Vom Flur aus führt der Weg in die Küche…
Die Küche verfügt links hinten über eine schmale Tür, die in das Esszimmer führt. Die verglaste Tür führt auf die Terrasse.
Dort findet sich ein sehr schöner Aussenkamin und, nicht im Bild, der Zugang zum Garten.
Hier ist der Zugang zum Garten erkennbar. Das Geländer ist an der Aussenmauer der Garage montiert, unterhalb ist der Zugang zum ehemaligen Innen-Pool und der Sauna erkennbar.
Von hier offenbart sich die Hanglage des Grundstücks.
Die Gartenseite des Hauses öffnet sich nach Südwesten. Links gut erkennbar ist der Zugang zum Swimming Pool und zur Sauna.
Um die Lage des Hauses besser zu verstehen, hilft diese Perspektive aus fast 20 Metern Höh
Dieses Foto zeigt den Blick über den ehemaligen Pool. Auch hier bietet ein Panoramafenster einen großzügigen Blick ins Tal.
Noch einmal die Abendsonne im Wohnzimmer…
Eine Detailaufnahme des Daches auf der Straßenseite. Seinerzeit weckte genau dieses Detail mein Interesse an dem Haus.
Und abschließend eine Aufnahme des kompletten Hauses von der gegenüberliegenden Straßenseite. The future is unwritten.